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Orienttepiche als zeitloses Interior-Highlight - Einrichtungsideen

Orienttepiche zierten einst die Wände luxuriöser Thronsäle der Kaiserpaläste, bis sie schließlich Verwendung auf dem Boden fanden. Bis heute hat das schöne Wohntextil nicht an Reiz verloren. Orientteppiche sind zeitlos und aktuell beliebter denn.

Es ist kein Wunder, dass Orientteppiche einen regelrechten Hype haben, denn neben Schall- und Wärme dämmenden Eigenschaften, überzeugen diese durch ihre einzigartige Farbpracht, aufwändige Muster und eine besondere Ästhetik. Was einst als altmodisch abgestempelt wurde, findet sich heute als Interior-Highlight in modern eingerichteten Altbauwohnungen, ausgerollt auf schicken Dielenböden, wieder.

Die Geschichte der Orientteppiche

Der Teppich ist einer der ältesten Einrichtungsgegenstände. Die Historie der Teppichweberei reicht bis in die Antike zurück. Dort wurden Orientteppiche zunächst als Wandteppiche per Hand geknüpft. Erst später fanden Orientteppiche auch Verwendung auf dem Fußboden. Der älteste erhaltene Teppich stammt aus dem 5. Jahrhundert vor Christus. 1949 wurde dieser in einem Grab in Südsibirien gefunden. Es wird vermutet, dass Persien die Geburtsstätte der ersten Teppiche war.

Damals galten teure, luxuriöse Orientteppiche als Statussymbol für Wohlstand und Reichtum. Betuchte Könige ließen sich atemberaubende Teppiche aus feinster Seide, mit Goldfäden und Edelsteinen knüpfen.

Ein alter Trend neu inszeniert - Orientteppich meets Modern-Loft

Jahrhunderte alte Muster und Ornamente, fein detailliert, lassen sich vielfältig inszenieren. Hierbei ist viel Spielraum für Kreativität, denn Orientteppiche lassen sich mit den verschiedensten Stilen, wie bspw. Modern-Loft, Industrial oder Scandinavian- Look kombinieren. Gerade der Kontrast völlig verschiedener Stile, die Differenz zwischen alt und neu, modern und klassisch, sorgen für ein spannendes Gesamtbild.

Gegensätze die sich perfekt ergänzen und in der Summe  harmonisch und lebendig wirken.

 

Orientteppiche richtig pflegen

Durch regelmäßige Reinigung sollen Schmutzpartikel wie Sand und Staub aus den schönen Orientteppichen entfernt werden. Dies lässt sich entweder mit einem Staubsauger oder einem Teppichklopfer bewerkstelligen.

Staubsauger: Der Orientteppich sollte mindestens ein- bis zweimal pro Woche mit einem Staubsauger in Strichrichtung abgesaugt werden. Die Rückseite hingegen muss nur 1-2 Mal pro Jahr gesaugt werden. Mit einem Staubsauger ist es sehr einfach, sowohl groben als auch feine Schmutzpartikel, abzusaugen.

Teppichklopfer: Auch der Teppichklopfer ist ein gutes Instrument, um einen Teppich effektiv zu reinigen. Einfach den Orientteppich verkehrt herum auf eine Wiese legen und mit dem Teppichklopfer auf die Rückseite klopfen.

Weitere Pflegetipps für Orientteppiche

Gleichmäßige Sonneneinwirkung: Der Teppich sollte ab und zu um 180° gedreht werden, damit die Sonneneinstrahlung gleichmäßig auf den Teppich einwirkt. So behält der Teppich seine einheitliche Optik.

Feuchtigkeit vermeiden: Feuchtigkeit die in schlecht gelüfteten Räumen oder durch Geräte entsteht, die Wasser oder Wasserdampf ausstoßen, sollte nach Möglichkeit vermieden werden. Durch Feuchtigkeit kann es vorkommen, dass sich der Teppich wellt. Sollte dies der Fall sein, kann der Teppich von einem Fachmann neu gespannt werden, damit der Orientteppich nicht ungleichmäßig abgenutzt wird.

Frische Luft: Es wird empfohlen, den Teppichen alle 3-4 Monate für 2 Tage an die frische Luft zu hängen und mehrmals auszuklopfen. So bekommt der Teppich einen schönen Frischekick.

Flecken entfernen

Kaugummi: Kaugummis haften ausserhalb des Mundes bekanntlich stark an Oberflächen. Damit das Kaugummi aus dem Teppich gelöst werden kann, muss dieses bspw. mit einem Eiswürfel runtergekühlt werden. Durch die Kälte härtet das Kaugummi aus und lässt sich restlos aus dem Teppich entfernen.

Kaffee: Bei Kaffeeflecken solltest Du schnell handeln, denn desto schneller der Fleck bearbeitet wird, desto besser lässt er sich entfernen. Dazu kannst Du Spülmittel und Sprudelwasser verwenden. Bei Flecken die schon eingetrocknet sind, wird oft Gallseife verwendet. Bei beiden Techniken werden die Reinigungsmittel vorsichtig aufgetupft und nicht eingerieben.

Rotwein: Rotweinflecken können mit Salz oder Backpulver entfernt werden. Das Mittel wird vorsichtig aufgetupft (nicht gerieben) und nach dem es eingewirkt ist mit Wasser ausgewaschen.

Allgemeine Tipps

Professionelle Reinigung: Nach 8-10 Jahren sollte der Teppich fachmännisch gereinigt werden. 

Glatte Bodenbeschaffenheit: Der Teppich sollt auf einer glatten Oberfläche liegen, damit keine Wellen entstehen.